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Die Partnerprojekte

>> Das Glen Forest Development Centre
>> Der Masambanzou Care Trust
>> Cholera-Vorbeugung und Ernährungssicherung in Harare

Die Auswahl der Projektpartner macht sich der „München für Harare e.V.“ nicht leicht. Wir unterhalten keine eigenen Einrichtungen in Harare, sondern unterstützen Projekte, die von einheimischen Nichtregierungsorganisationen betrieben werden. Ein präventiver, nachhaltiger Ansatz ist uns wichtig, ebenso parteipolitische Unabhängigkeit. Bei der Einschätzung der Projekte bedienen wir uns der Ortskenntnis und Fachkompetenz des Hilfswerks Misereor, das auch unentgeltlich die Projektbetreuung und Finanzabwicklung vor Ort übernimmt. So ist gewährleistet, dass die Spenden tatsächlich an ihrem Bestimmungsort ankommen und für den vorgesehenen Zweck verwendet werden. Aber auch die Vereinsmitglieder haben regelmäßig Kontakt mit den Projektpartnern.


>> Link zu Misereor


Das Glen Forest Development Centre

Das Glen Forest Development Centre liegt am Stadtrand von Harare. Im Einzugsgebiet von Glen Forest leben verstreut auf kommerziellem Farmland arme Saisonarbeiterfamilien, außerdem Landflüchtlinge in einem immer größer werdenden Slum. Viele der Kinder sind unterernährt. Vor allem die Mädchen erhalten höchst selten eine ausreichende Schulbildung. Aufgrund der stark zunehmenden Verbreitung von Aids nimmt auch die Zahl der Halb- oder Vollwaisen stetig zu.

Foto: Unterricht im Freien

Das Centre betreibt eine Secondary School. Sie wird von ca. 250 Kindern und Jugendlichen besucht, die sich die Gebühren an den staatlichen Schulen nicht leisten können. Daneben werden Kurse für Jugendliche und Erwachsene zur Alphabetisierung, für handwerkliche Ausbildung und Gesundheitsaufklärung angeboten. Der bestehende Kindergarten gibt auch ein Mittagessen aus - für viele der Kinder die einzige Mahlzeit am Tag. Glen Forest finanziert sich bisher fast ausschließlich durch Spenden. Doch dies soll sich nun ändern - der „München für Harare e.V.“ unterstützt Glen Forest dabei, Textilien aus dem Centre in München zu verkaufen und sich damit eine eigene kleine Einnahmequelle zu verschaffen. Bei der Beziehung mit Glen Forest geht es nicht nur um Geld, sondern auch um persönliche Kontakte: Junge Münchnerinnen und Münchner arbeiten immer wieder für einige Monate im Centre mit. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Glen Forest kommen zu Praktika nach München.

Beim Glen Forest Development Centre ist jede noch so kleine Spende gut angelegt. Denn mit nur 14 Euro kann das Monatsgehalt eines Lehrers finanziert werden. 36 Euro reichen, um einen Monat lang warmes Essen für achtzig Kindergartenkinder zu kaufen und mit 75 Euro kann ein Workshop für dreißig Frauen zur Produktion von Cremes und Seifen veranstaltet werden, um ihnen so eine Erwerbsquelle zu verschaffen.

Aktuelles aus dem Glen Forest Development Centre

Von Juli bis Oktober 2007 hat Bastian Mögele, ein Student für Wirtschaft und Marketing und engagierter Freund der Städtepartnerschaft, im Projekt mitgearbeitet und uns >> seinen Erfahrungsbericht und Fotos zur Verfügung gestellt.


>> Mehr zu den Spendenmöglichkeiten
>> Mehr zu den Textilien aus Glen Forest


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Der Masambanzou Care Trust

Zimbabwe gehört weltweit zu den am schlimmsten von der Aids-Epidemie betroffenen Ländern. Etwa 34 Prozent der wirtschaftlich aktiven Generation zwischen 15 und 49 Jahren ist HIV-infiziert. Neben dem menschlichen Leid bedeutet das in vielen Fällen, dass der Ernährer der Familie ausfällt und sich die Lebensbedingungen der Familie drastisch verschlechtern. UNAIDS schätzt die Zahl der Aids-Waisen in Zimbabwe auf 780.000. In vielen Familien betreuen Kinder ihre sterbenden Eltern und übernehmen gleichzeitig die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister.

Der Mashambanzou Care Trust hat aus dieser dramatischen Problemlage heraus unter der Leitung irischer Ordensschwestern sein Programm in Harare entwickelt:
  • Häusliche Pflege für Aids-Kranke: Freiwillige Helferinnen und Helfer werden von Mashambanzou ausgebildet und helfen bei der medizinischen Versorgung der Erkrankten in ihren Familien. Sie beraten die Aids-Kranken und ihre Angehörigen, unterstützen sie bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und bieten auch psychologischen Beistand und Sterbebegleitung an.
  • Hilfe für Aids-Waisen: Immer mehr Kinder finden keine Familie, die sie nach dem Tod der Eltern aufnimmt, so dass die älteren Geschwister die Verantwortung für die jüngeren übernehmen. An diese elternlosen Familien verteilt Mashambanzou Nahrungsmittel oder Gutscheine und bezahlt Schulgeld sowie Schuluniformen. Kleine Projekte, mit denen die Kinder Geld erwirtschaften, werden ebenfalls gefördert. In einem Kindergarten finden jüngere, elternlose Kinder täglich Fürsorge, Essen, Erziehung und medizinische Versorgung.

    Foto: Kindergarten
  • Aufklärungsworkshops für Jugendliche: Ein großer Teil der Aufklärung über Aids geschieht bei den Besuchen in den Familien. Um aber besonders die junge Generation zu erreichen, werden zusätzlich spezielle Workshops durchgeführt. Den Jugendlichen soll bewusst werden, dass sie ihr Leben selbst in der Hand haben - sie können mit ihrem Verhalten das persönliche Risiko an Aids zu erkranken verringern.
  • Ein Hospiz für Sterbende: Mashambanzou unterhält ein Hospiz für die Menschen, die nicht in ihren Familien sterben können. Dort gibt es auch sechs Betten für Kinder. Viele Kranke werden von ihren Familien zurückgewiesen, weil diese zu arm sind, um sie zu pflegen oder aber die Angst vor Aids groß ist. Ziel der Pflege im Hospiz ist es, das Leben der Kranken bis zuletzt lebenswert zu erhalten und die Schmerzen und Nöte des Kranken zu sehen und zu lindern.
Mashambanzou (dort wo die Elefanten trinken) steht in der Shona-Sprache für den Tagesanbruch oder auch für einen Neubeginn.

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Cholera-Vorbeugung und Ernährungssicherung in Harare 

Hintergrund

Die politische Situation in Zimbabwe ist weiterhin alarmierend. Nach Monaten der politischen Unruhen und unklaren Machtverhältnisse liegt die einst florierende Wirtschaft des Landes nun vollständig am Boden. Die Agrarproduktion ist zum Erliegen gekommen. Die unsichere Wirtschaftslage schreckt internationale Investoren und Geber ab, qualifizierte Arbeitskräfte sind längst ins Ausland abgewandert. Über 4 Millionen Zimbabwer haben das Land verlassen, ca. 2 Millionen Zimbabwer pendeln täglich über die Grenzen um sich mit dem Nötigten zu versorgen. Haushaltsdefizit und Inflation nehmen zu. Dürren und extreme Regenfälle haben Ernten und Saatgut vernichtet. 4 Millionen Menschen sind akut vom Hunger bedroht bis Januar wird die Zahl auf 5,1 Millionen und damit auf die Hälfte der noch im Land verbliebenen Bevölkerung ansteigen. Der Zusammenbruch des Landes hat nun zu einer weiteren, vor allem für die ärmsten und schwächsten Bevölkerungsgruppen lebensbedrohlichen Gefahr geführt. Die seit August von Fachleuten immer wieder geäußerte Befürchtung der schwelenden Gefahr einer Cholera Epidemie im Land hat sich nun bewahrheitet.  Die Epidemie gilt als der schlimmste Cholera-Ausbruch in der Geschichte des Landes. Angesichts von weit mehr als tausend Toten und Zehntausenden von Erkrankten, denen aufgrund von verseuchtem Trinkwasser, mangelndem medizinischem Personal und zusammenbrechenden Verteilungssystemen kaum geholfen werden kann, sind nun die Hilfswerke und die lokalen Organisationen gefordert sich zu koordinieren und die bedrohten Bevölkerungsgruppen mit dem nötigsten zu versorgen. Durch die gerade einsetzende Regenzeit droht eine weitere Verschärfung der Situation. Mittlerweile hat auch die UN den Fall Zimbabwe auf die Tagesordnung gesetzt. Die Verseuchung der Flüsse bedroht auch die Nachbarländer Südafrika und Mosambik.

Projektträger und Zielgruppe

Projektträger ist die Organisation ABC (Abandoned Babies Comitee), die sich seit vielen Jahren mit Unterstützung der deutschen Hilfsorganisation terre des hommes für die Verbesserung der Lebenssituation von alleinstehenden Müttern und ihren Kindern in den ärmeren Stadtteilen von Harare einsetzt. 

Projektgebiet sind die drei sogenannten High Density Areas Tafara, Mufakose und Budiriro. Die Menschen dort haben derzeit keinerlei Zugang zu sauberem Trinkwasser. Die hohe Bevölkerungsdichte, kaputte Abflussrohre, schlechte hygienische Bedingungen durch mangelnde sanitäre Einrichtungen und die insgesamt völlig zusammenbrechende Infrastruktur tragen vor allem hier zu einer rasanten Verbreitung der Krankheit bei. Eine von der Organisation ABC durchgeführte Bedarfsanalyse in den Vororten ergab, dass die bisher vorhandenen Medikamente, Desinfektionsmittel und die zur Verfügung stehenden Versorgungseinrichtungen für die zunehmende Masse an Bedürftigen kaum ausreichend ist. Besonders Frauen, Kinder, Alte( die oft ebenfalls ihre Enkelkinder versorgen) und Aids Patienten sind aufgrund der in den letzten Monaten immer schlechter werdenden Versorgungslage mit Nahrungsmitteln durch Mangel- oder Unterernährung geschwächt.

Aktivitäten

ABC hat in jedem der drei Vororte besonders bedürftige und mit Nahrungsmitteln unterversorgte Haushalte identifiziert, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben und bei der Verteilung von Wasserdesinfektionstabletten bisher nicht berücksichtigt wurden. An diese Haushalte werden Nahrungsmittelpakete und Wasserdesinfektionstabletten verteilt. Darüber hinaus informiert ABC durch Straßenaufführungen und Informationsmaterial über die Infektionskrankheit und über präventive Verhaltensmaßnahmen (Schutz häuslicher Wasservorräte, regelmäßiges Hände waschen, Entsorgung von Fäkalien), um die weitere Ausbreitung der Krankheit einzudämmen.

>> Mehr zur politischen Lage in Zimbabwe
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Aktuelles aus dem Glen Forest Development Centre


Von Juli bis Oktober 2007 hat Bastian Mögele, ein Student für Wirtschaft und Marketing und engagierter Freund der Städtepartnerschaft, im Projekt mitgearbeitet und uns >> seinen Erfahrungsbericht (pdf-Datei, 390 KB) und folgende Fotos zur Verfügung gestellt.

(Copyright Bastian Mögele)



Leben in Glen Forest



Kinder in Glen Forest



Leben in Glen Forest



Kinder in Glen Forest



Leben in Glen Forest



Schule in Glen Forest



Unterricht in Glen Forest



Leben in Glen Forest



Leben in Glen Forest



Spiel und Spaß in Glen Forest



Schule in Glen Forest



Unterricht in Glen Forest



Leben in Glen Forest



Unterricht in Glen Forest



Lernen in Glen Forest



Unterricht in Glen Forest



Spaß und Spiel in Glen Forest



Spielplatz in Glen Forest



Spaß und Spiel in Glen Forest



Spaß und Spiel in Glen Forest



Stoffe aus Glen Forest



Stoffe aus Glen Forest



Stoffe aus Glen Forest



Stoffe aus Glen Forest



Leben in Glen Forest



Spiel und Spaß in Glen Forest


Hier den >> Erfahrungsbericht (pdf-Datei, 390 KB) herunterladen.

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