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Die Städtepartnerschaft München - Harare


>> Das offizielle Standbein
>> Die bürgerschaftliche Ebene
>> Die karitative Ebene
>> Die Chronik der Städtepartnerschaft
>> 10 Jahre Städtepartnerschaft - Übersicht der Veranstaltungen 2006



Urkunde Seite 1 Urkunde Seite 2

Drei Standbeine sollen die Städtepartnerschaft stützen: Fachliche Kooperationen zwischen den Stadtverwaltungen, Kulturaustausch und Bürgerbegegnungen sowie die konkrete Unterstützung von Hilfsprojekten durch den „München für Harare e.V.“


Das offizielle Standbein


Foto: Bürgermeister Elias Mudzuri mit OB Christian UdeIm Rahmen des „offiziellen“ Standbeins haben verschiedene Referate der Stadtverwaltung München seit 1996 Kooperations- und Austauschprojekte mit ihren Kolleginnen und Kollegen in Harare entwickelt mit den Schwerpunkten kommunale Wasserversorgung, Müllmanagement, Jugendarbeit und Schulpartnerschaften. Auch ein sehr aktiver Kulturaustausch hat sich etabliert. Aufgrund der politischen Entwicklung sind die formellen Beziehungen zwischen den beiden Städten leider in den letzten Jahren immer schwieriger geworden. Gemeinsame Projekte waren kaum noch möglich, da sich die zimbabwische Regierung massiv in die kommunalen Angelegenheiten Harares einmischt. Eine Zusammenarbeit mit dem Regime Robert Mugabes, das durch massive Menschenrechtsverletzungen und brutale Unterdrückung der Bevölkerung von sich Reden macht, ist von Münchner Seite nicht erwünscht. Die formellen Beziehungen nach Harare bleiben daher ausgesetzt, so lange sich keine Änderung abzeichnet. Der Stadtrat in München hat sich trotz der schwierigen Lage dafür ausgesprochen, die Städtepartnerschaft aufrecht zu erhalten, um die Menschen in Harare, die sehr unter der politischen Unterdrückung und wirtschaftlichen Lage leiden, nicht im Stich zu lassen. Schwerpunkte der Städtepartnerschaft sind daher derzeit die Stärkung der demokratischen Kräfte in Harare und die Unterstützung von Hilfsprojekten durch den „München für Harare e.V.“.

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Die bürgerschaftliche Ebene

Die bürgerschaftliche Ebene hat durch die politische Entwicklung einen sehr hohen Stellenwert in der Städtepartnerschaft bekommen. Ging es zu Beginn der Städtepartnerschaft noch primär darum, Kultur- und Bürgerbegegnungen zu ermöglichen, Brieffreundschaften und Jugendaustausch zu organisieren und touristische Informationen zu übermitteln, so stehen heute auch sehr viel ernstere Themen auf der Tagesordnung wie die Unterstützung der Bürgerinnen und Bürgern von Harare, die demokratischen Widerstand leisten oder die Opfer von Menschenrechtsverletzungen geworden sind. Die Bürgerkontakte halten die Städtepartnerschaft am Leben, auch wenn die Beziehungen zwischen den Stadtverwaltungen eingefroren sind, und ermöglichen einen Informationsfluss auch außerhalb der formellen Ebene. Im Nord-Süd-Forum München e.V., Arbeitskreis HaMuPa (Harare München Partnerschaft), laufen diese bürgerschaftlichen Aktivitäten zusammen. Dort trifft man auch regelmäßig Gäste aus Harare oder hier lebende Zimbabwerinnen und Zimbabwer an und erhält aktuelle Informationen über die Lage in Zimbabwe.

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Die karitative Ebene

Foto: Spendenbox am Münchner FlughafenHaupt-Träger der karitativen Aktivitäten in der Städtepartnerschaft ist der „München für Harare e.V.“. Daneben gibt es aber auch zahlreiche Initiativen von Einzelpersonen, die über die Städtepartnerschaft Projekte in Harare kennen gelernt haben und diese nun im Rahmen ihrer Möglichkeiten mit Geld- oder Sachspenden unterstützen. Die karitative Ebene hat zu Beginn der Städtepartnerschaft nur eine untergeordnete Rolle gespielt - schließlich wollte man einen gleichberechtigten Austausch und kein einseitiges Geber-Nehmerverhältnis. Doch aufgrund der verheerenden wirtschaftliche Entwicklung in Zimbabwe und der HIV-Epidemie im südlichen Afrika, deren dramatischer Verlauf mehr und mehr Aids-Waisen hinterlässt, wird die Hilfe aus München für viele Menschen in Harare immer lebensnotwendiger. Dennoch ist es uns sehr wichtig, ein gleichberechtigtes und respektvolles Verhältnis zu unseren Projektpartnern zu pflegen - was uns nicht schwer fällt, wenn wir sehen, mit welchem Engagement, Elan und Ideenreichtum sie sich den massiven Problemen im Land stellen.

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Chronik der Städtepartnerschaft


1995: Die Vorbereitungen zur Vereinbarung der Städtepartnerschaft laufen: Die Stadträte beider Städte bekunden (jeweils einstimmig) ihren Wunsch zum Abschluss der Partnerschaft. Der Oberbürgermeister von Harare besucht München. Eine Münchner Delegation reist unter Leitung von Bürgermeisterin Sabine Csampai nach Harare, um Kooperationsmöglichkeiten zu sondieren. Die Stadt Harare ist mit einem Stand auf der Münchner „Heim und Handwerk“ vertreten.

1996: Am 1. April unterzeichen Oberbürgermeister Christian Ude und sein zimbabwischer Amtskollege in Harare die Partnerschaftsurkunden. OB Ude wird begleitet von einer Münchner Wirtschaftsdelegation. Auch eine Gruppe der Katholischen Jugend München Giesing, deren Reise der Auftakt zu einem dreijährigen Jugendaustausch-Programm ist, nimmt an der Urkundenunterzeichnung teil. Anschließend beginnt ein intensives Austausch-Programm sowohl zwischen den Stadtverwaltungen als auch auf bürgerschaftlicher Ebene: Mit einem großen Kulturprogramm „Mawuya Africa – willkommen Afrika“ wird die neue Partnerstadt in München vorgestellt. In Harare präsentiert sich München mit einer Fotoausstellung sowie erstmals mit einem Stand auf der Internationalen Buchmesse. 48 Münchner Künstlerinnen und Künstler spenden eines ihrer Werke für die Ausstellung „Sincerely Yours“, die als Geschenk nach Harare geht und dort in der National Galerie gezeigt wird. Ein Know-how-Austausch im Bereich Abfallwirtschaft, Wasserversorgung und Umweltschutz beginnt. Die Münchner Schusterinnung spendet Schuhmacherwerkzeug und -maschinen für ein Ausbildungszentrum, die Firma Siemens Solar eine Solaranlage für ein Krankenhaus in Harare. Kontakte zwischen Schulen beider Städte werden hergestellt.

1997: Mit einem Schauspielerworkshop in Harare und einem gemeinsamen Tanzprojekt wird der Kulturaustausch fortgeführt. In Münchens Künstlervilla Waldberta wird von nun an jährlich auch ein zimbabwischer Künstler eingeladen. Auf dem Münchner Messegelände findet eine Ausstellung  zimbabwischer Steinskulpturen viel Beachtung. Dank einer Spende der Stadtsparkasse München in Höhe von 100.000 DM kann eine intensive Kooperation im Sozialbereich eingeleitet werden, Schwerpunkt ist dabei ein Austauschprogramm zwischen Jugend-Ausbildungsstätten im Schneiderhandwerk. Zwei von der Stadt München gespendete Müllfahrzeuge werden nach Harare verschifft. Im Bauch der Fahrzeuge befinden sich vierzig von Münchner Bürgerinnen und Bürgern gespendete Nähmaschinen für eine Ausbildungsschneiderei in Harare. Das Münchner Nord-Süd-Forum vermittelt erstmals Workcamp-Aufenthalte für Münchner in Zimbabwe.

1998: Eine Fotoinstallation Münchner Fotografen auf öffentlichen Plätzen in Harare findet dort viel Aufmerksamkeit. Das Kulturreferat sammelt Tausende von Kinderbüchern als Spende für Bibliotheken in Harare. Ein Internet-Projekt für Jugendliche beider Städte beginnt. In München entsteht die Mappe „Wenn Armut kein Schicksal ist“ mit Bilder und Texten aus München, Harare und Cajamarca (Peru) als Unterrichtsmaterial für Schulen. Der „München für Harare e.V.“, ein Verein zur Förderung von Projekten für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche in Harare, wird ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder sind Münchner Stadträte, das Nord-Süd-Forum München e.V. und die Stadtsparkasse München. Bürgermeister Hep Monatzeder wird erster Vorsitzender.
In Zimbabwe beginnt die umstrittene Landreform, erste Farmen werden enteignet. Demonstrationen werden gewaltsam niedergeschlagen. Die Regierung geht gewaltsam gegen kritische Journalisten und friedliche Demonstranten vor, die gegen die hohen Lebensmittelpreise protestieren. 

1999: Ein Münchner Akademie-Professor führt in einer Galerie in Harare Workshops für junge zimbabwische Maler durch. Auf der Buch-Messe in Harare bietet eine Münchner Kinderbuch-Illustratorin Workshops für Kinder und Lehrer an. München unterstützt mit Sachspenden die Zimbabwe-German-Society bei der Veranstaltung eines Oktoberfests in Harare. Eine Gruppe Münchner Lehrer reist zur Vorbereitung von Schulpartnerschaften nach Harare. Betreut durch das Sozialreferat beginnt ein Fachkräfte-Austausch zwischen Ausbildungsschreinereien beider Städte.
In Harare werden im März 1999 der regierende Bürgermeister und der gesamte Stadtrat
werden vom Ministerium für lokale Angelegenheiten abgesetzt und durch eine Regierungskommission ersetzt. Die Stadt München stellt die Kontakte zur politischen Ebene in Harare aus Protest gegen diese undemokratische Absetzung und gegen die Menschenrechtsverletzungen in Zimbabwe ein. In Zimbabwe wird die erste ernst zu nehmende Oppositionspartei Zimbabwes seit der Unabhängigkeit „Movement for democratic Change“ gegründet.

2000: Auf der internationalen Buchmesse in Harare wird die Fotoausstellung „Africa in Munich“ gezeigt. In der Münchner Rathausgalerie findet die Ausstellung „colour africa. zeitgenössische malerei aus zimbabwe“ viel Aufmerksamkeit. Lehrkräfte und junge Schreiner aus Harare besuchen ihre Kollegen in München. Der „München für Harare e.V.“ nimmt ca. 40.000 DM Spenden ein, die dem Schul- und Ausbildungsprojekt „Glen Forest“ zugute kommen.
Der Münchner Stadtrat beschließt das weitere Einfrieren der Beziehungen und stattdessen eine Stärkung der bürgerschaftlichen Kontakte zwischen München und Harare. OB Ude fordert den zimbabwischen Präsidenten Mugabe auf, baldmöglichst Stadtratswahlen in Zimbabwe abzuhalten. In Zimbabwe kommt es im Vorfeld der Parlamentswahlen zu Ausschreitungen und Gewalttaten. Das amtliche Ergebnis der Wahlen ergibt eine knappe Mehrheit der Regierungspartei. Aufgrund der Einschüchterungen im Vorfeld und Unstimmigkeiten bei der Auszählung werden die Wahlen in weiten Kreisen nicht als frei und fair bezeichnet. 

2001: Bei der Münchner Bevölkerung werden 34.000 Sonnenfinsternis-Brillen gesammelt und als Spende nach Harare gesandt, wo einige Monate später ebenfalls eine Sonnenfinsternis stattfindet. Die Stadt München finanziert die Stelle eines Koordinators für die bürgerschaftlichen Aktivitäten im Rahmen der Städtepartnerschaft. Weiter beschließt der Münchner Stadtrat die Unterstützung das Aids-Waisenprojekt „Mashamanbazou“ mit ca. 16.000 DM. Der „München für Harare e.V.“ stellt Dauer-Spendenboxen am Flughafen München auf. In Harare findet ein Workshop zum Thema „Demokratieförderung“ mit Bürgergruppen beider Städte statt.

2002: Die Bürgervereinigung von Harare erzwingt gerichtlich Kommunalwahlen. Dabei geht die Oppositionspartei MDC als deutlicher Sieger hervor, sie stellt den Oberbürgermeister und 44 von 45 Stadträten. Der Münchner Stadtrat beschließt daraufhin, die politischen Kontakte wieder aufzunehmen. Oberbürgermeister Elias Mudzuri besucht München, Kooperationsvereinbarungen werden ausgearbeitet. Das Münchner Kulturreferat ist wieder auf der Buchmesse in Harare vertreten. Eine Kooperation zur Unterstützung des Umweltcenters „Mukuvisi Woodlands“ in Harare läuft an. Der zweite Teil des Workshops „Demokratieförderung“ mit Bürgergruppen aus Harare findet in München statt.

2003: Eine Münchner Stadtratsdelegation reist unter Leitung von Bürgermeister Monatzeder nach Harare. Direkt nach einem Empfang der Delegation wird Oberbürgermeister Mudzuri wegen „Unfähigkeit und Ungehorsam“ vom Dienst suspendiert und muss untertauchen, um einer Verhaftung zu entgehen. Kommissarische Leiterin wird die stellvertretende Bürgermeisterin, die zwar als Kandidatin der MDC gewählt wurde, später aber zur Regierungspartei ZANU-Pf wechselt. Der Münchner Stadtrat beschließt, die Kooperationen zwischen den Stadtverwaltungen wieder einzufrieren. Die Aktivitäten auf bürgerschaftlicher Ebene laufen weiter: Praktikanten aus Harare kommen nach München, in Diskussionsveranstaltungen und Gesprächen wird über die politische Lange im Zimbabwe informiert und werden Unterstützungsmöglichkeiten der demokratischen Kräfte in Harare erörtert.
Die wirtschaftliche Lage in Zimbabwe spitzt sich weiter zu. Die Inflation liegt bei 600 Prozent. Eine Hungersnot breitet sich aus – zurückzuführen auf die vorangegangene Dürre, aber auch auf Produktionsausfälle durch die Farmenteignungen.

2004: Bürgermeister Mudzuri wird endgültig seines Amtes enthoben. Ein Teil der Stadträte ist ebenfalls suspendiert oder abgesetzt worden, andere legen aus Protest gegen die Gängelungen der Regierung ihr Amt nieder. Die verbliebenen wechseln zur Regierungspartei. Mudzuri besucht München, Berlin, London und die UN in New York, um über die problematische Entwicklung in seinem Land zu informieren.
In München wird das deutsche Büro von ESS (Ecumenical Support Services) eingerichtet, das kirchliche Solidaritäts- und Menschenrechtsarbeit mit Zimbabwe anregen und vernetzen soll. Die Stadt München berät sich mit in Harare ansässigen Entwicklungsorganisationen, mit der deutschen Botschaft  und mit diversen „Schlüsselpersonen“ zur Städtepartnerschaft (dem ehemaligen Oberbürgermeister von Harare, dem Vorsitzenden der Bürgervertretung, der zimbabwischen Botschafterin, dem Leiter von ESS Harare, dem neuen Bischof von Harare) über das weitere Vorgehen. Das Kulturreferat präsentiert zum Jahreswechsel in der Pasinger Fabrik das Kulturprogramm „Legacy: Einblicke in Kunst und kulturelles Erbe Zimbabwe“.

2005: Die Parlamentswahlen in Zimbabwe ergeben eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Regierungspartei ZANU-Pf. Die Wahlen selbst verlaufen friedlich, allerdings werden sie aufgrund der Vorfälle im Vorfeld von westlichen Beobachtern als nicht frei und fair einschätzt. Durch die Abrissaktion „Murambatsvina“, mit der angeblich illegale Bauten beseitigt werden sollen, werden allein in Harare 800.000 Menschen obdachlos oder verlieren ihre Einkommensmöglichkeit. Die Oppositionspartei MDC ist heillos zerstritten – äußerer Auslöser war die Frage, ob die Wahlen zu einem von der Regierung neu gegründeten Senat boykottiert werden sollen.
Die aktiven Bürgergruppen in München vernetzen ihre Menschenrechtsarbeit zunehmend mit anderen überregionalen Organisationen und mit zimbabwischen Exilgruppen. Die erste gemeinsame Veranstaltung ist eine Kundgebung zum Tag der Menschenrechte in Berlin. Im Rahmen des Weltjugendtags sind zwanzig Jugendliche aus Harare auf Einladung der katholischen Jugend in München zu Gast.


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10 Jahre Städtepartnerschaft München-Harare

Übersicht der Veranstaltungen 2006


In den vergangenen zehn Jahren hat sich im Rahmen der Städtepartnerschaft ein relativ großes Netzwerk von Einrichtungen und Institutionen gebildet. Es ist die Grundlage für zahlreiche Kooperationen bei Veranstaltungen und Aktionen in München und in Harare:

09. Februar 2006:
Benefiz-After-Work-Party „München für Harare“ im Alten Rathaus
Veranstalter: München für Harare e.V.

06. bis 21. März 2006:
Shona-Skulpturen - Ausstellung und Versteigerung am 21. März um 18.30 Uhr als Benefizveranstaltung in der HypoVereinsbank, Promenadeplatz
Veranstalter: Herz-HD-Stiftung, Heidelberg

08. März 2006, 19 Uhr:
Podiumsgespräch „Innenansichten einer geschundenen Stadt..!“ 
Bericht zweier Ordensfrauen aus Harare im EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80
Veranstalter: ESS

30. März 2006, 18.30 Uhr:
Empfang für alle Münchner Akteure/innen der Städtepartnerschaft
im Rathaus, Kleiner Sitzungsaal (nur mit Einladung)
Veranstalter: Landeshauptstadt München

30. März bis 28. April 2006:
Ausstellung „München für Harare“
im Rathaus, 2. Stock, vor dem Hauberrisser-Zimmer Nr. 200
Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 8 bis 17 Uhr, Freitag 8 bis 13 Uhr
Veranstalter: Landeshauptstadt München / München für Harare e.V.

01. April 2006, 13 bis 16 Uhr:
Geburtstagsfeier zum Jahrestag der Städtepartnerschaft mit einer siebenstöckigen Geburtstagstorte, zimbabwischer Musik, vielen Infos und einer afrikanischer Rundhütte
auf dem Marienplatz
Begrüßung: Bürgermeister Hep Monatzeder
Veranstalter: HaMuPa / ESS / Landeshauptstadt München - Büro BM Monatzeder

25. bis 30. April 2006:
Aufführung des Theaterstücks „The Frog“ der Münchner Autorin Kerstin Specht
im Rahmen des „Harare International Festival of Art“ in Harare
Veranstalter: Zimbabwe German Society / Deutsche Botschaft in Harare

18. bis 21. Mai 2006:
Infostand zur Städtepartnerschaft und
Bühnenprogramm "10 Jahre München-Harare" am 21. Mai von 13 bis 15 Uhr mit
vielen Infos über Land und Leute sowie zimbabwischer Musik von "Pamuzinda Munich"
im Rahmen der Afrika-Tage, Galopprennbahn
Veranstalter: Afrika-Tage / HaMuPa / ESS / München für Harare e.V.

15./16. Juli 2006:
Infostand und Ausstellung zur AIDS-Thematik in Zimbabwe
im Rahmen der „Nacht der Solidarität“, streetlife festival
auf der Leopoldstraße
Veranstalter: Missio / HaMuPa / ESS

15./16. Juli 2006:
Infostand und Bühneninterviews zum Thema „Menschenrechte in Zimbabwe“ auf der Abschlusskundgebung der bundesweiten Aktion „Von Armut bis Zucker- Alphabetisierung D“
auf der Leopoldstraße
Veranstalter: NordSüdForum München e.V. / HaMuPa / ESS

03. August bis 30. September 2006:
"Seelen in Stein" / Benefiz-Verkaufsausstellung zimbabwischer Steinskulpturen
im Patientengarten des Klinikums München-Schwabing, Kölner Platz 1, 80804 München
Veranstalter: München für Harare e.V. / Galerie Little Zim, Günzburg
Zeitweise wird einer der ausstellenden Künstler, Tendai Rukodzi, anwesend sein und an einer Skulptur arbeiten.

August 2006:
15-tägige Solidaritäts- und Begegnungsreise nach Harare/Zimbabwe und Südafrika
Veranstalter: ESS

August/September 2006 in München, Oktober 2006 in Harare:
Fotoworkshop mit Kindern und Jugendlichen, anschließend Ausstellung in beiden Städten
Leitung: Andrea Huber (Fotografin, München) und Calvin Dondo (Fotograf, Harare). Calvin Dondo wird im Rahmen des Workshops voraussichtlich im August / September 2006 Stipendiat der Villa Waldberta sein.
Veranstalter: Landeshauptstadt München, Kulturreferat

November 2006:
Foto- und Kunstausstellung,  Gallery Delta in Harare
Thema: Die zimbabwischen Stipendiaten der vergangenen zehn Jahre in der Villa Waldberta, ihre Erfahrungen, ihre Werke, ihre Zeit in der Villa Waldberta und die Rolle der Villa Waldberta für die Städtepartnerschaft
Veranstalter: Gallery Delta, mit Unterstützung der Landeshauptstadt München - Kulturreferat

01. bis 30. Dezember 2006:
Ausstellung  „Simbabwe mit spitzer Feder – Politische Karikaturen seit der Unabhängigkeit“
im EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80
Vernissage: Freitag 01. Dezember 2006 um 19.30 Uhr mit Programm und traditioneller Musik aus Simbabwe der Gruppe Pamuzinda Munich (Eintritt frei)
Veranstalter: HaMuPa / NordSüdForum München e.V. / Landeshauptstadt München - Kulturreferat

02. Dezember 2006 um 19 Uhr:
Interkulturelles Round-Table Gespräch: („Überleben"-) Leben in Diktaturen
Erfahrungsaustausch von Betroffenen aus Harare, in Deutschland ansässigen Flüchtlingen und Mitgliedern der Friedensbewegung der (Ex-)DDR über ein Leben unter den vielfältigen Bedrohungen eines totalitären Regimes.
Im EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80
Veranstalter: ESS-München / NordSüdForum München e.V. / HaMuPa

03. Dezember 2006 um 19 Uhr:
„Zimbabwe-Video-Feature“
Unter z.T. lebensgefährlichem Einsatz gestalten Aktivisten in Zimbabwe immer wieder filmische Beiträge, die sich kritisch mit der Regierung und den gesellschaftlichen Auswirkungen auseinandersetzen. Einige dieser Beiträge kommen heute erstmals zur Aufführung, geplant sind: Crime of Poverty, In a dark time, The people's law.
Im EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80
Veranstalter: ESS-München / NordSüdForum München e.V. / HaMuPa


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Weitere Organisationen / Links zur Städtepartnerschaft:

>> Landeshauptstadt München
- offizielle Kontakte zur Stadt Harare

>> Nord-Süd-Forum München e.V.
- Bürgerkontakte, Menschenrechtsarbeit

>> Ecumenical Support Service ESS München
- Vernetzung kirchlicher Solidaritätsarbeit für Zimbabwe

>> Global Friends
- Bürgerkontakte zwischen allen Partnerstädten Münchens


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